Was ist Maschinenbau?

Die heutige Welt ist ohne Maschinen gar nicht mehr vorstellbar. Daher wäre diese ohne Maschinenbauingenieure ebenfalls kaum vorzustellen, denn die Maschinenbauingenieure entwickeln all die Geräte und Produktionsanlagen, welche in verschiedenen Branchen effiziente Leistungen liefern. Aus diesem Grund bietet ein Maschinenbaustudium vielseitige Anwendungsgebiete und dadurch auch sehr gute Berufsperspektiven. Im Folgenden wird erklärt, welche Voraussetzungen für ein Maschinenbaustudium nötig sind, was das Studium selbst genau mit sich bringt und was nach dem Studium mit einem Abschluss als Maschinenbauingenieur alles angefangen werden kann.

Was genau ist Maschinenbau?

Als Lieferant komplexer Erzeugnisse für alle möglichen Branchen bildet der Maschinen- und Anlagenbau den Kern der deutschen Investitionsgüterindustrie. Dabei ist der Maschinenbau sehr stark mittelständisch ausgeprägt. Nach dem Stand im Jahre 2011 stellte die Branche mit rund 910.000 Mitarbeitern den größten Arbeitgeber in Deutschland dar.

Wenn man mit dem Begriff Maschinenbau konfrontiert wird, denkt man sofort an die Backstraßen von Keksfabriken oder an die Produktionsstraßen in der Automobilindustrie. Dabei sind sowohl die Anforderungen an Maschinen als auch deren Einsatzbereiche mittlerweile vielfältiger geworden. Daneben entwickeln sich auch die Technologien rasant immer weiter. So reicht die Palette im Bereich des Maschinenbaus von der Robotik und den Optischen Technologien bis hin zur Mikrosystemtechnik und Mess- und Steuerungstechnik. Die Maschinen können heutzutage zudem nicht ohne die Informationstechnologien entstehen.

Zwar steht Automatisierungstechnik nach wie vor im Zentrum der Industrieproduktion, doch im Gegensatz zu früher, als Kosten- und Zeitersparnis an erster Stelle standen, werden die Qualität und ein effizienter Energie- und Ressourcenverbrauch immer mehr berücksichtigt. Dies bedeutet, dass die Maschinenbauingenieure immer vor neuen Herausforderungen stehen. Zwar arbeiten sie interdisziplinär, müssen jedoch ständig ihren Wissenstand erweitern und sich in neue Fachgebiete einarbeiten.

Studiengang Maschinenbau

Der Studiengang Maschinenbau wird an zahlreichen Fachhochschulen, technischen Universitäten und Universitäten angeboten. Daneben besteht die Möglichkeit, das Maschinenbaustudium als Fernstudium an einigen privaten Schulen abzuschließen. Außerdem kann auch ein dualer Studienweg ausgewählt werden. Bevor man sich für eine der vielen Universitäten oder Fachhochschulen entscheiden, sollte man sich erst mal über die Studienschwerpunkte an den jeweiligen Hochschulen informieren, da diese regional zum Teil unterschiedlich gesetzt werden.

Seit der Bologna-Reform ist das Maschinenbaustudium insgesamt praxisnaher geworden, doch das Studium an der Universität ist weiterhin eher theoretisch und forschungsorientiert, während die Ausrichtung an der Fachhochschule eher praktisch und anwendungsbezogen. Ungeachtet davon, ob man sich für eine Universität oder die Fachhochschule entscheidet – die ersten vier Semester des Bachelorstudiums dienen dazu, um die mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundlagen zu erwerben. Nach diesen Semestern kann man sich erst den eigentlichen Maschinenbau-Domänen widmen. Dazu gehören Mechanik, Konstruktionslehre, Thermodynamik, Werkstoff- und Fertigungstechnik, Informatik und selbst etwas Betriebswirtschaftslehre.

Bevor man sich für das Maschinenbaustudium entscheidet, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass ein Maschinenbaustudium kein Hängemattenstudium darstellt. Vielmehr stellt das Studium eine Mischung aus Selbstständigkeit und schulischer Kontrolle dar.

Masterstudiengang Maschinenbau

Die weiterführenden drei bis vier Semester des Masterstudiums intensivieren die Wissensvermittlung noch einmal. Anschließend werden die Maschinenbau-Spezialfächer präsentiert. Zu den wichtigsten Spezialisierungen im Maschinenbau zählen Fertigungstechnik, Anlagenbau, Kraftfahrzeugtechnik, Mechatronik und die Umwelttechnik.

Da die Hochschulen bei ihrem Lehrangebot stark auf die Bedürfnisse der Industrieunternehmen achten, sollte man sich diejenige Hochschule aussuchen, welche die entsprechenden Spezialisierungsmöglichkeiten anbietet, wenn man ein bestimmtes Berufsfeld bereits im Auge hat.

Auf meinem Blog stelle ich auch ähnliche Studiengänge wie Wirtschaftsingenieurwesen vor.

 

 

Ingenieurwesen – die wichtigsten Fachrichtungen

Die wichtigste Auszeichnung eines Ingenieurs ist Kreativität und Innovationsgeist. Ein Ingenieur versucht so schnell wie möglich auf innovative Ideen zu reagieren und diese in moderne technologische Produkte umzusetzen, wobei sowohl das technische Wissen als auch Kreativität und Teamgeist und soziales, politisches und ökologisches Verantwortungsbewusstsein gefragt sind.

Allgemeines

Das Wort Ingenieur stammt aus dem Lateinischen, und zwar aus dem Wort „ingenium“, das „Scharfsinn“ oder „sinnreiche Erfindung“ bedeutet. Demnach wundert es nicht, dass gerade Ingenieure sehr oft als „gestige Väter technischer Systeme“ bezeichnet werden. Als wissenschaftlich ausgebildete Fachleute arbeiten die Ingenieure auf dem technischen Gebiet. Zu ihren Aufgaben zählen die Schaffung effektiven und wirkungsvoller Lösungen für technische Probleme sowie die Entwicklung von zukunftsträchtigen Technologien. Hierbei handelt es sich sowohl um die Schaffung komplexer Systeme und Produkte als auch um die Einführung neuer technischer Anwendungen.

Die bekanntesten Fachrichtungen des Ingenieurwesens

Wer darüber nachdenkt, Ingenieur zu werden, wird bald feststellen, dass die Studiengänge des Ingenieurwesens und der Informatik sehr vielfältig sind. Es wird jedoch weiterhin zwischen fünf großen Bereichen unterschieden, und zwar zwischen dem Maschinenbau/der Verfahrenstechnik, der Elektrotechnik, der Informatik, dem Wirtschaftsingenieurwesen und der Wirtschaftsinformatik sowie dem Bauingenieurwesen/der Architektur. Die meisten Ingenieure sind in den Bereichen Informatik und Maschinenbau beschäftigt. Doch jeder der erwähnten Studienrichtungen bietet zusätzlich verschiedene fachliche Spezialisierungsmöglichkeiten.

Auch das Branchenspektrum ist mittlerweile genauso vielfältig wie die Aufgaben der Ingenieure selbst. So sind Ingenieure heutzutage in mittlerweile allen Wirtschaftszweigen gefragt.

Tätigkeitsfelder

Ein Ingenieur forscht, entwickelt, analysiert, programmiert, produziert, prüft und verkauft verschiedene Produkte, Technologien und Dienstleistungen, sodass die Tätigkeitsfelder eines Ingenieurs sehr vielfältig sind.

Im Bereich der Forschung und Entwicklung liegt der Schwerpunkt auf Innovationen. Und in Deutschland haben gerade diese einen hohen Stellenwert. Da eine Innovation ohne Forschung nicht möglich ist, werden Ingenieure in der Grundlagenforschung sowie bei der Pflege und der Optimierung der bestehenden Lösungen eingesetzt.

Im Bereich der Konstruktion sind die Ingenieure am kompletten Prozess beteiligt, bzw. von der Idee selbst bis hin zur technischen Umsetzung derselben. Neben Kreativität ist hier vor allem der Umgang mit CAD- und CAE-Programmen gefragt.

Im Bereich der Produktion und Instandhaltung wird von den Ingenieuren die gesamte Produktproduktion geplant und überwacht, und zwar unter sicherheitstechnischen, qualitativen und ökonomischen Gesichtspunkten.

Im Bereich der Montage und der Inbetriebnahme sind sie sowohl für den Aufbau, als auch für die fristgerechte Inbetriebnahme der Maschinen, Anlagen und sogar ganzer Bauwerken verantwortlich.

Im Bereich Technischer Service und Kundendienst sind sie für die vertraglich zugesicherte Verfügbarkeit vom Maschinen, Anlagen und Software zuständig. Es werden hierbei termingerecht Störungsfälle oder Instandhaltungsmaßnahmen in Teams von Servicetechnikern ausgeführt.

Im Bereich des Einkaufs werden die Ingenieure in die Optimierung des Einkaufs von Unternehmen eingebunden.

Im Bereich Marketing und Vertrieb stellt der Vertriebsingenieur den Repräsentant des Unternehmens dar und somit den wichtigsten Ansprechpartner für den Kunden.

Im Bereich des Produktmanagements besitzen die Ingenieure als Produkt- und Projektmanager das diplomatische Geschick und planen alles, was rund um das Projekt notwendig ist.

Die Wirtschaftsingenieure sind für die Koordination und die Kontrolle zielgerechter Entwicklung eines Unternehmens verantwortlich. So prüfen diese im Bereich Controlling die Bilanzen, die Geschäftsberichte und die Innovationen und beraten sowohl die Betriebe als auch die Geschäftsleitung der Unternehmen.

Lies doch auch gerne in einen meiner früheren Beiträgen alles über das Wirtschaftsingenieurwesen .

 

Wirtschaftsingenieurwesen – was ist das?

Wirtschaftsingenieurwesen ist ein komplexer Fachbereich. Denn ein Wirtschaftsingenieur hat sowohl die Ökonomie, als auch die Technik im Blick. Dadurch liegt ein wesentlicher Unterschied zwischen einem Wirtschaftsingenieur und einem technisch spezialisierten Ingenieur. Doch was konkret ist die Aufgabe eines Wirtschaftsingenieurs? Und welchen Inhalten begegnet dieser im Studium? Und was wird letztendlich allgemein unter dem Begriff Wirtschaftsingenieurwesen verstanden?

Was genau ist eigentlich Wirtschaftsingenieurwesen?

Das Wirtschaftsingenieurwesen gilt grundsätzlich als ein interdisziplinärer Studiengang. Dieses vereint die Ingenieurwissenschaften mit den Wirtschaftswissenschaften. Daneben integriert dieser Studiengang auch rechtswissenschaftliche Anteile. Das Wirtschaftsingenieurwesen entstand bereits im späten 19. Jahrhundert. Seit diesem Zeitpunkt erfolgt die Ausbildung zu einem Wirtschaftsingenieur in Form eines Studiums.

Aufgrund der vermittelten Ausbildungsinhalte stellen die Wirtschaftsingenieure eine Schnittstelle zwischen dem Ingenieurswesen und der Betriebswirtschaft dar. Die Vielseitigkeit, welche mit diesem Beruf verbunden ist, schlägt sich auch in der Zielsetzung des Berufszweigs nieder: die Wirtschaftsingenieure sorgen für die Optimierung der Betriebsläufe im Hinblick auf technische Prozesse und sorgen zugleich für die optimale Wirtschaftlichkeit und Produktivität.

Inhalte und Formen des Studiums

Es bestehen mehrere Optionen, ein Wirtschaftsingenieur zu werden. Jede dieser Optionen erfordert jedoch ein Studium. In Deutschland speziell erfolgt das Studium in Form eines Simultan- oder Aufbaustudiums an einer Hochschule. Es kann sich dabei sowohl um eine duale Hochschule, eine Fachhochschule als auch eine Universität handeln. Das Studium zum Wirtschaftsingenieur ist jedoch auch an einer Berufsakademie möglich. Das Studium gliedert sich für gewöhnlich seit der Bologna-Reform in einen Bachelor- und einen Masterstudiengang. Nur noch selten wird von den Hochschulen ein Diplomstudiengang angeboten.

Das Simultanstudium gilt als der übliche Regelfall und erfolgt in Vollzeit. Das Aufbaustudium richtet sich an Absolventen, welche bereits ein technisches Studium abgeschlossen haben. Diesen fehlen dann lediglich die rechtswissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Anteile des Studiums. In diesem Fall existiert dann oft auch die Option des Fernstudiums.

Der dre4ijährige Bachelorstudiengang vermittelt die Grundlage des Studiums. Durch zwei weitere Studienjahre besteht die Möglichkeit, einen Masterabschluss zu erlangen. Solch ein Abschluss ist besonders dann auszuwählen, wenn eine Führungsposition angestrebt wird. Denn der Masterstudiengang vermittelt noch zusätzlich Führungskompetenzen und die Managementqualifikationen. Ein Auslandsaufenthalt ist in diesem Falle ebenfalls zu raten, da die meisten Führungspositionen in Unternehmen bestehen, welche international tätig sind.

Die Studenten erwerben im Rahmen des Studiums das nötige Wissen im Bereich der wirtschaftswissenschaftlichen, ingenieurswissenschaftlichen und rechtswissenschaftlichen Disziplinen. Darunter wird verstanden, dass im Rahmen des Studiums Inhalte aus folgenden Bereichen vermittelt werden:

– Betriebswirtschaftslehre
– Informatik
– Physik
– Logistik
– (Fertigung-)Technik
– Marketing
– Maschinenbau
– Rechtswissenschaften und
– Mathematik.

Die Aufgaben eines Wirtschaftsingenieurs

Nach dem Studium kann der Wirtschaftsingenieur in zahlreichen Berufsfeldern tätig werden. Denn dieser zeichnet sich durch Vielseitigkeit aus. Daher ist bereits während dem Studium eine Spezialisierung auf einen Schwerpunkt zu empfehlen. Generell lässt sich sagen, dass ein Wirtschaftsingenieur die Kommunikation zwischen der Ökonomie und der Technik in einem Unternehmen unterstützt, unter Beibehaltung des technischen, der Wirtschaft und der Produktivität im Blick. Zudem beteiligen sie sich an der Prozessoptimierung und sind dazu befähigt, bei Produktionsabläufen die Kosten angemessen zu kalkulieren.

Aus den erwähnten Gründen fungieren mehrere Berufsfelder als mögliche Einsatzgebiete für die Wirtschaftsingenieure. Daher sind diese oft in der Systemadministration, dem Controlling, dem Einkauf und im Rechnungswesen aufzufinden. Daneben arbeiten diese vielfach in den Bereichen Logistik, Vertrieb, Fertigung, Produktion, Marketing, Qualitätsmanagement sowie Projektmanagement und Projektplanung.